Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: droht langfristig eine Gefahr durch gentechnisch veränderte Nahrungsmittel?

Wenn man auf, formulieren wir es vorsichtig, „wissenschaftskonformen“ Portalen wie Wikipedia die Einträge zum Beispiel zu transgenen Futterpflanzen, wie beispielsweise Mais, studiert, kommt man zu dem Schluss, dass es sich dabei ja um die harmloseste Sache der Welt handeln muss: gentechnisch veränderte Nahrungsmittel.

 

Dennoch ist der Widerstand gerade hier in Deutschland besonders groß. Und das, obwohl so genannte „wissenschaftliche Studien“ kein Potenzial für eine Gesundheitsgefährdung durch gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sehen.

 

Es stellt sich die Frage nach dem berühmten gallischen Dorf…und siehe da…

 

Man muss schon sehr gezielt danach suchen, um es zu finden: ein kleiner, unscheinbarer Artikel in der Berliner Zeitung. In diesem Artikel wird - zugegebenermaßen sehr vorsichtig - die Möglichkeit einer Übertragung gentechnisch veränderten „Datenmaterials“ durch eine Pflanze über Mikroben auf die Darmflora der Honigbiene angesprochen.

 

Und wie das immer so ist mit der „Wissenschaft“. Vom ersten, vagen Verdacht bis zur endgültigen Erkenntnis vergehen in aller Regel etliche Jahre bis Jahrzehnte. In der Zwischenzeit werden alle „alternativ denkenden Menschen“, die grundsätzlich vor dem Problem warnen, als „unwissenschaftlich argumentierende Verschwörungstheoretiker“ ins Lächerliche gezogen.

 

Sollte sich diese erste Vermutung allerdings als wahr herausstellen, könnte es sein, dass wir in Zukunft vor einem ziemlich großen Problem stehen!

 

Wenn Insekten gentechnisch veränderte Mikroben verbreiten…

 

Honigbienen oder Fliegen oder andere Insekten kennen nicht den Unterschied zwischen biologischer Landwirtschaft und gentechnisch verändertem Saatgut. Sie fliegen einfach dahin, wo sie Nahrung finden. Im Gegensatz etwa zum Einsatz von bestimmten Schädlingsbekämpfungsmitteln zeigen sich die Folgen einer gentechnisch veränderten Mikroflora mit Sicherheit nicht sehr schnell. Beim Bienensterben bemerken wir bereits jetzt, was Pestizide und Insektizide anrichten können. Wenn in gentechnisch veränderten Bakterien ein Schadens-und Gefahrenpotenzial liegt, wird es sehr lange dauern, bis sich diese gesundheitliche Gefährdung an Pflanzen, Tieren und Menschen an konkreten Symptomen zeigt. Es wird mindestens eine Generation dauern (wohl gemerkt, eine Generation von Menschen, nicht von Bienen!) bis eine gentechnisch veränderte Mikrobiologie konkrete (bemerkbare) Auswirkungen auf die Makrobiologie hat, sprich: auf Tier und Mensch.

 

Und wie das immer so ist: wenn wir dann den Schaden haben, werden wir ihn sicherlich nicht mit dem ursprünglichen Problem in Zusammenhang bringen…

 

Alles, was mir als Heilpraktiker bleibt zu sagen ist, die „Grüne Gentechnik“ nicht durch entsprechendes Kaufverhalten zu fördern

 

Obwohl die Vorteile durchaus offensichtlich sind - zum Beispiel geringere Bedarf an Pflanzenschutzmitteln, bessere Anpassungsfähigkeit der Pflanzen an widrige Wachstumsbedingungen - wissen wir noch so gut wie nichts über die langfristigen Auswirkungen gentechnisch veränderter Nahrungsmittel…zum Beispiel auf unsere Darmflora!

 

Ich möchte behaupten, dass gerade sensible, da vorgeschädigte Personen beispielsweise mit einer chronisch-entzündliche Darmerkrankung oder mit Reizdarm die Probleme wesentlich schneller am eigenen Leib bemerken als die Wissenschaft dies an der Gesamtheit der Menschheit sowie der Tierwelt bemerken wird.

 

Essen Sie möglichst naturbelassene Nahrung, und wenn es irgendwie möglich ist aus biologischem Anbau. Sie schließen die potentiellen Risiken durch gentechnisch veränderte Nahrungsmittel so zwar nicht ganz aus, aber immerhin zu 99 %.

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    FloO (Montag, 30 März 2015 11:19)

    Auswirkungen bei Tieren von GM-Food wurden schon eindeutig nachgewießen!

    Title: A long-term toxicology study on pigs fed a combined genetically modified (GM) soy and GM maize diet.

    http://www.cabdirect.org/abstracts/20133245251.html;jsessionid=400D8503D239EA6D1F0F83B68D979CBA;jsessionid=9A1CF6D85F7461598246D20CCF298FCD

  • #2

    Andreas Ulmicher (Montag, 30 März 2015 14:38)

    Ja, aber ob Vertreter der sog. "wissenschaftlichen" Medizin bzw. Ernährungslehre solche Studien lesen...?!