Kurkuma bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen?

Ich nehme jetzt seit etwa drei Wochen regelmäßig Curcumin, den sekundären Pflanzenstoff aus der Kurkumawurzel ein. In alternativen bzw. naturheilkundlich angehauchten Gesundheits-Veröffentlichungen ist von den enormen positiven Effekten auf die allgemeine Gesundheit durch die Einnahme dieses sekundären Pflanzenstoffs die Rede. Diese positiven Effekte sollen sich auch auf Morbus Crohn bzw. - in geringerem Maß - auf Colitis ulcerosa beziehen.

 

Etwas festerer Stuhlgang…

 

Nun ist mein eigener Stuhlgang ja normal. Ich habe mich dazu entschlossen, den Extrakt aus anderen Gründen einzunehmen. In erster Linie ging es mir um Leberentgiftung, mehr Energie und eine klarere Denkfähigkeit. Erste positive Effekte auf mein Energieniveau konnte ich mittlerweile beobachten. Was den Stuhlgang angeht: er wird durch die regelmäßige Einnahme von Curcumin bei mir um 10-20 % fester. Das ist für mich persönlich gerade noch so in erträglichen Bereich. Übrigens: eine Gelbfärbung stellt sich dabei nicht ein - zumindest nicht bei mir. Das ist ein positives Zeichen, deutet es doch daraufhin, dass die Idee, Curcumin mit Piperin zu mischen, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen, funktioniert. Das Curcumin wird restlos aufgenommen.

 

Um das ganze allerdings zu relativieren: Curcumin ist ganz sicher keine Durchfallbremse. Diesen Auftrag erfüllt Activomin (Huminsäure) wesentlich besser. Ob Curcumin empfehlenswert ist als Nahrungsergänzung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, darüber erlaube ich mir erst in 6-8 Wochen ein Urteil, wenn ich den Selbstversuch mit meiner Einnahme durch habe.

 

Offensichtlich jedoch werden hier andere Stoffwechselvorgänge positiv angesprochen. Und eine vernünftige Leberentgiftung ist bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ja auch nicht verkehrt!

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Kommentare: 3
  • #1

    E.Färber (Samstag, 22 Oktober 2016)

    Hallo,, Kurkuma ist eine echte Wunderwaffe gegen sehr viele entzündliche Erkrankungen. Auch bei fortgeschrittenem Stadium kann die antibiotische Wirkung von Kurkuma helfen. Dazu schmeckt es gut, ist nicht teuer und so ohne Nebenwirkungen einzunehmen. Wer die Wirkung von Curcumin ganz ausschöpfen möchte braucht aber Kapseln, denn das Gewürz hat keine besonders hohe Bioverfügbarkeit. Ich habe hier bei http://kurkuma24.com/kurkuma-in-der-medizin/kurkuma-bei-colitis-ulcerosa-morbus-crohn/ interessante Infos zur Wirkung bei Darmerkrankungen bekommen

  • #2

    E.Färber (Samstag, 22 Oktober 2016 13:30)

    Hallo,, Kurkuma ist eine echte Wunderwaffe gegen sehr viele entzündliche Erkrankungen. Auch bei fortgeschrittenem Stadium kann die antibiotische Wirkung von Kurkuma helfen. Dazu schmeckt es gut, ist nicht teuer und so ohne Nebenwirkungen einzunehmen. Wer die Wirkung von Curcumin ganz ausschöpfen möchte braucht aber Kapseln, denn das Gewürz hat keine besonders hohe Bioverfügbarkeit. Ich habe hier bei <a href="http://kurkuma24.com/kurkuma-in-der-medizin/kurkuma-bei-colitis-ulcerosa-morbus-crohn/">kurkuma24.com</a> interessante Infos zur Wirkung bei Darmerkrankungen bekommen

  • #3

    Andreas Ulmicher (Sonntag, 23 Oktober 2016 19:55)

    Hallo,

    Ich würde mich heute mit meiner Erfahrung im Rücken nicht von Begriffen wie "Wunderwaffe" leiten lassen, denn dieser Begriff suggeriert, dass es JEDEM hilft.

    Da dieses Thema bei vielen Nahrungsergänzungen und auch sekundären Pflanzenstoffen viele unterschiedliche Aspekte mit einbezieht, gibt es auch (wenn auch selten) Patienten, bei denen es nicht hilft oder eventuell sogar schadet. Bei Gallensteinen ist Curcuma-Extrakt / Curcumin kontraindiziert, normales Kurkuma-Pulver sollte keine Probleme darstellen. Bei der primär-sklerotisierenden Cholangitis ist m.E. nach auch eher Vorsicht geboten.

    Man sollte nie alles über einen Kamm scheren!

    Herzliche Grüße
    Andreas Ulmicher