Morbus Crohn - Papaya für die Dünndarmschleimhaut?

Grundsätzlich erzielt man mit therapeutisch eingesetzten Enzymen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ja sehr unterschiedliche Ergebnisse. Nicht nur von ihren Enzymen, sondern von ihren Inhaltsstoffen allgemein jedoch hängt die Heilkraft der Papaya ab. Eine buddhistische Nonne soll vor Jahren eine Papaya-Zubereitung entwickelt haben, die sehr vorteilhafte Wirkungen auf den Bauch haben soll.

 

Caricol (Papaya-Fruchtzubereitung) mit zwei interessanten Wirkungen bei Entzündung

 

Entnommen habe ich das Ganze einer spanischen bzw. mexikanischen Pressemitteilung über die Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen der Papaya auf die Schleimhaut bei Morbus Crohn, wobei die Pressemitteilung sich auch auf andere Darmbeschwerden bezog. Die oben erwähnte Zubereitung, im Handel unter dem Namen „Caricol“, hat zwei interessante Wirkungen, die sie auch als Nahrungsergänzung bei Dünndarmentzündung bei Morbus Crohn qualifizieren.

 

Erstens: es bindet Histamin H1 und α-Adrenergen, sprich Schmerz- und Stress-Botenstoffe, hat damit positive Wirkungen auf die Darmpassage, die Passagezeit, das allgemeine Schmerzempfinden und einen möglichen Reizzustand der Darmschleimhaut, der langfristig gesehen zu einer Schleimhautatrophie (=Verkümmerung) führen kann. Sozusagen eine Stressbekämpfung „vor Ort“.

 

Zweitens: es hat einen direkt antientzündliche, Schleimhautzellen schützende und das Wachstum und die Teilung der Schleimhautzellen stimulierende Wirkung!

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