Morbus Crohn - Colitis ulcerosa: Neuer Index zur Messung von Arbeitsunfähigkeit

Mit einem neuen Index zur Messung der Rate von Arbeitsunfähigkeit tat sich vor einigen Tagen die Universität von Sydney in Australien hervor. Im englischen nennt sich der Index „Inflammatory bowel diseases disability index“, oder kurz: IBD-DI. Da Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa Arbeits- und sozialrechtlich von vornherein mit Problemen zu rechnen haben, ist es natürlich auch eine ethische Angelegenheit.

 

Beruhigend dabei ist allerdings die Tatsache, dass man aus der Krankenvorgeschichte so gut wie keine Rückschlüsse auf die Arbeitsfähigkeit, insbesondere die Fähigkeit, einen Vollzeitjob kontinuierlich durchzustehen, ziehen kann.

 

Nach der ersten Statistik sind etwa 20 % aller Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nicht dauerhaft fähig, einen Vollzeitjob durchzustehen. Die Quote war bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa etwa gleich hoch. Aus der Vorgeschichte, also Klinikaufenthalten und Operationen, kann man allerdings keineswegs darauf schließen, ob ein Patient nicht in der Lage ist, einen Vollzeitjob kontinuierlich durchzustehen. Die australischen Forscher fanden jedenfalls keinen Zusammenhang zwischen Vorgeschichte und IBD-DI.

 

Die ganze Meldung können Sie hier nachlesen:

 

http://www.6minutes.com.au/news/latest-news/new-index-quantifies-disability-in-ibd

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