Warnung vor einem chemischen Bestandteil eines Kontrastmittels

Kontrastmittel für die Magnetresonanztomographie von Darm und allgemein Verdauungsorganen mit einem nicht unproblematischen Bestandteil?

 

Ich weiß nicht, ob sie in ihrem Leben je von dem chemischen Element Gadolinium gehört haben. Ich habe das vielleicht ein- oder zweimal gehört. Erst recht wusste ich nicht, dass dieses Element Bestandteil von Kontrastmitteln ist, mit denen sich bei der Magnetresonanz- Tomographie der Darm abbilden lässt. Sollten Sie allerdings zusätzlich zu ihrer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Haut- und Nierenprobleme haben, sollten Sie sich bei Ihrem behandelnden Arzt dringend erkundigen, ob sie bei einer fälligen MRT ein Kontrastmittel gespritzt bekommen, das Gadolinium enthält.

 

Gadolinium erhöht das Risiko für eine zwar sehr seltene, aber dafür umso schwerere Hauterkrankung bei Patienten mit Morbus Crohn und Nierenproblemen, die ein Kontrastmittel mit dieser Substanz erhalten. Das absolute Risiko mag zwar nicht hoch sein, aber dennoch lohnt es sich, bei allen medizinischen Maßnahmen auf maximale Risikovermeidung zu zielen.

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