Zusammenhang zwischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Östrogen?!

Die ischämische Colitis ist ein Zustand, bei der es aus dem unteren Dickdarmtrakt zu Blutungen kommt. Eventuell können auch Entzündungen auftreten. Mit der Colitis ulcerosa hat sie diese beiden Symptome gemeinsam, sie halt in aller Regel aber wieder ab, auch wenn sie sich zeitweise als langwierig und hartnäckig erweisen kann und manchmal sogar eine klinische Einweisung erforderlich macht.

 

Das interessante an dieser Krankheit ist, dass sie von etlichen Medikamenten ausgelöst werden kann, und zwar unter anderem auch von medikamentösem Östrogen. Dieses Symptom tritt vor allen Dingen bei Frauen unter 40 auf, die Östrogen in irgendeiner Form einnehmen. Womit sich natürlich ein neuer Zusammenhang zwischen der Zunahme der Neuerkrankungen von Colitis (aller Art) und unserer modernen Lebensweise abzeichnet. Vor einigen Wochen wurde eine Meldung veröffentlicht, dass Nanopartikel diverser Kunststoffe mittlerweile in Trinkwasser und in Honig gefunden wurden. Gerade Kunststoffe enthalten sehr viele östrogenähnliche Verbindungen.

 

Besteht hier ein weiterer Zusammenhang zur Zunahme der Inzidenz chronisch-entzündliche Darmerkrankungen? Ich werde dieses Thema in den nächsten Monaten weiter verfolgen!

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