Eine interessante Erfahrung zum Thema "Atmen"

Das hat jetzt nicht so sehr mit Crohn oder Colitis zu tun, ist aber trotzdem mal interessant...


Vor Kurzem habe ich eine eitrige Angina (tonsillaris), also Mandelentzündung durchgemacht. Keine große Sache, und ganz im Sinne naturheilkundlichen Denkens unter "Reinigung und Entgiftung" abgehakt. Aber danach bin ich auf einen interessanten Gedanken gekommen: Atmen wir zu flach?

 

Die meisten von uns - ich eingeschlossen - verbringen große Teile des Tages im Sitzen in einer recht gekrümmten Haltung. Dass das zahlreichen Organen, nicht nur dem gesamten Verdauungstrakt, sondern auch den Lungen und dem Atmungsapparat allgemein nicht sonderlich gut tut, liegt auf der Hand. Ich begann, immer wenn ich ging und an der frischen Luft war, über die Wegstrecke so tief zu atmen wie es eben ging. Langsam, ganz ein - und ganz aus.

 

Mittlerweile, nach nur wenigen Tagen, fällt mir auf, dass ich immer öfter unwillkürlich tief Luft hole. Z.B. nachts, wenn ich mal aufwache. Auch Tagsüber, während der Arbeit...schnappe ich manchmal regelrecht nach Luft und atme so tief ein und aus wie es eben möglich ist. Und realisiere es natürlich im nächsten Moment, dass der Organismus immer mehr "Lufthunger" entwickelt, so als hätte ich ihm lange etwas vorenthalten.

 

Der entscheidende Punkt dabei: die ganze Zeit, wenn man sich an der frischen Luft aufhält. Bei mir entsprechen z.B. 10 Meter Gehen einem tiefen Atemzug.

 

Versuchen Sie es doch einfach mal! - ich werde weiter dran bleiben und beobachten, was mit mir geschieht - obwohl es eigentlich (bei mir) nicht viel zu verbessern gibt. Aber wie heißt es so schön? "Ein bisschen was geht immer noch!"

 

Besonders interessant: falls Sie diese Zeilen lesen und eventuell an Bluthochdruck leiden - probieren Sie es aus. Langsam und tief. Naturheilkundler sind der Überzeugung, dass sich hoher Blutdruck allein durch tiefes, bewusstes Atmen um etliche Punkte absenken lässt!

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