Morbus Crohn: ängstliche bzw. depressive Patienten werden häufiger operiert

Mittlerweile ist man sich ziemlich sicher, dass Depressionen bzw. depressive Verstimmungen keine Ursache für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sind, zumindest nicht die alleinige. Unbestritten hingegen ist, dass Ängstlichkeit bzw. Depression mögliche Folgen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung sein können.

Auf psychischer Ebene können diese natürlich auf die Symptome, die Durchfälle und die ständigen Schmerzen zurückgeführt werden, ein möglicher, durchaus nachvollziehbarer Grund für eine endogene Depression ist ein selektiver Nährstoffmangel, der besonders bei Morbus Crohn häufiger auftritt.

Unter diesem Aspekt erscheint die folgende Meldung wahrscheinlich noch unangenehmer: es gibt einen statistischen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit chirurgischer Maßnahmen bei Morbus Crohn und der Neigung zu Depressionen, depressiven Verstimmungen bzw. Ängstlichkeit, wie dieser Artikel herausstellt.

Ich habe in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass die begleitende Behandlung des autonomen Nervensystems sowie die Verbesserung der Nährstoffaufnahme durch den Darm mithilfe naturheilkundliche Maßnahmen (wie beispielsweise Terminsäure) in nahezu jeder Behandlung unverzichtbar ist. Sie ist auch und gerade aus dem Aspekt heraus unverzichtbar, als dass man gerade bei Morbus Crohn ein erhebliches Maß an Lebensmut braucht.

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