Kann ein Darmkeim, der vor Diabetes 2 schützt, auch das Risiko für Morbus Crohn reduzieren?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie noch nie in ihrem Leben von diesen Darmkeim gehört haben: Akkermansia municiphilia. Ich habe es nämlich selbst noch nicht. Aber dieser Darmbewohner ist wichtig: wenn er nur zahlreich genug vorhanden ist bietet er einen gewissen Schutz vor Diabetes Typ 2. Er kommuniziert mit anderen Darmbakterien und der Schleimhautbarriere des Darms gleichermaßen und bietet daher auch einen Schutz vor Entzündungen der Darmschleimhaut.

Im Umkehrschluss: mikroskopisch kleine Entzündungen der Darmschleimhaut, selbst wenn sie sich nicht anhand von Darmsymptomen manifestieren, können das Risiko chronisch-degenerative Stoffwechselerkrankungen in zunehmendem Alter erhöhen. Fazit: seinen Darm sollte man pflegen, auch wenn man am Darm selbst keinerlei Symptome bemerkt!

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