Amerikanisches Hausmittel bei Verstopfung kann auch Symptome einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung lindern

Ich bin mir nicht sicher, ob sie schon einmal von Rotulmenrinde gehört haben. Das wäre nicht ungewöhnlich, wächst die Rotulme doch nur in Nordamerika. Sie wurde in der amerikanischen Volksmedizin als Mittel gegen Magen-Darm-Probleme und Verstopfung angewandt. Einige naturheilkundliche Seiten empfehlen sie auch heute als Mittel gegen Verstopfung. Dabei hat sie Eigenschaften, die denen der Wegerichschalen (indische Flohsamen) nicht unähnlich sind. Sie legen sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut, verlangsamen die Darmpassage und Absorption von Nährstoffen und verbessern damit gleichzeitig die Nährstoffaufnahme.

 

Gibt es Nachteile? Ja: der Extrakt der Rotulmenrinde kann unter ungünstigen Umständen die Aufnahme von Medikamentenwirkstoffen über die Darmschleimhaut verhindern. Daher sollte man bei der Anwendung darauf achten, sie entweder 2 Stunden vor oder 2 Stunden nach anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln einzunehmen.

 

Hier der Bericht: http://www.jpost.com/LifeStyle/Article.aspx?id=302088

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