Morbus Crohn - Kinder profitieren im Gewicht von Astronauten-Diät, sagt englische Studie

Eine Studie, die vor einigen Tagen auf dem Gesundheits-Portal "Healio" veröffentlicht wurde, stellt klar heraus, dass Kinder mit Morbus Crohn offensichtlich von so genannter „Astronautendiät“ profitieren, oder anders ausgedrückt, von einer aufgeschlossenen Formula-Diät, die bereits in den oberen Dünndarmschichten resorbiert wird. Während der Studie sind klinische Entzündungsparameter genauso zurückgegangen wie das Gewicht sich verbessert hat.

 

Eine komplette Remission fand bei 60% der jungen Patienten statt. Allerdings hatten ebenso 60% aller Patienten einen Rückfall in den darauf folgenden 6 Monaten „normaler“ Ernährung.

 

Mein Fazit: Wenn diese Studie eines in aller Deutlichkeit zeigt, dann das, wie viel Nährstoffe durch einen kranken Darm bei normaler Ernährungsweise "verschwendet" werden, nach dem Motto: 1200 Kilokalorien, die der Körper sicher aufnehmen kann, bringen mehr als vielleicht 2000 Kilokalorien aus "normaler" Ernährung, von denen der Körper mehr als die Hälfte nicht aufnehmen kann, weil der Ballaststoffreichtum und / oder das allgemeine Sinken von Nahrungsbestandteilen in tiefere, entzündete Darmschichten die Nährstoffaufnahme behindern und den Darm noch mehr reizen.

 

Die bessere Bioverfügbarkeit der als Antioxidantien wirkenden Nährstoffe dürfte dazu tun, dass sich neben der fehlenden Reizung der Darmschleimhaut die Entzündungssituation verbessert – was aber dennoch nichts an der Tatsache ändert, dass im Bezug auf die Nährstoffe die meisten "Formula" Diäten, sagen wir, suboptimal zusammengesetzt sind.

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