Morbus Crohn - Colitis ulcerosa: alarmierende Zunahme der Neuerkrankungen

So ganz allmählich scheint es sich in weitere Kreise herumzusprechen:

 

Für die wirklich dramatische Zunahme der Neuerkrankungen im Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen in den letzten Jahrzehnten können unmöglich "die Gene" verantwortlich gemacht werden. Immer mehr rücken die Umweltbedingungen in den Fokus der Beobachtung, wie dieser Artikel hier zeigt:

 

http://umwelt-panorama.de/news.php?newsid=159338

 

Folgende Ursachen werden in dem Artikel genannt:

 

Antibiotika, Stress, Lebensstil, Rauchen, städtisches Umfeld und übertrieben Hygiene.

 

Ich möchte das Ganze an der Stelle noch ein wenig präzisieren:

 

Ernährung: zu viel Zucker, Kombination von Stärke und Zucker, die falschen Fette, Trans-Fette und belastete tierische Nahrungsmittel. Stress: hier vor allen Dingen das "Übergehen" von banalen Krankheiten wie Infektionen aufgrund unseres stressigen Lebensrhythmus, vor allem aber aufgrund von Symptomtherapie (Paracetamol, Aspirin etc.). Sonnenmangel (Ozonlochhysterie in den klimatisch besonders günstigen 80ern und 90ern!), Kosmetika, allgemein so genannte "endokrine Disruptoren" (fettlösliche, organische Chemikalien aller Art), die "Pille", Medikamenteneinnahme allgemein, Nahrungsmittelzusatzstoffe, Schwermetallbelastungen, Kunststoffe, Weichmacher, Reinigungs- und Desinfektionsmittel.

 

Und so weiter, und so weiter...

 

Mehr als genug Materialien zur Anschauung zu diesen Themen gibt es u.a. hier in meiner Infothek und natürlich auch in meinem Therapieratgeber zu sehen!

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Kommentare: 5
  • #1

    Katja Richter (Freitag, 03 Mai 2013 15:48)

    Ich leide selbst an der Colitis Ulcerosa. Leider ist die Erkrankung nicht heilbar. Was man aber tun kann, ist sich umfangreich informieren. Leider sind den Ärzten die Hände gebunden. Ich habe mir daher viel Wissen über die Erkrankung angeeignet. Umfangreiche Infos über die Colitis Ulcerosa habe ich z.B. in dem Selbsthilferatgeber "Endlich Hilfe bei Colitis Ulcerosa" von Sigi Nesterenko erfahren. Da die Autorin selbst mit dieser Erkrankung zu kämpfen hat, hat sie all ihre Erfahrungen in diesem Taschenbuch zusammengefasst, und gibt diese mit vielen und nützlichen Tipps weiter. Die Erkrankung ist nicht heilbar, jedoch mit diversen Behandlungsmethoden besser händelbar. Der Ratgeber ist im Nowag Verlag erschienen und ein echter Tipp um mit der Colitis Ulcerosa wieder besser leben zu lernen... Wer Interesse hat, kann sich gern auf der Seite des Verlages, unter http://colitis-ulcerosa.nowag-verlag.de informieren.

    Viele Grüße
    Katja Richter

  • #2

    Andreas Ulmicher (Freitag, 03 Mai 2013 19:19)

    *Schmunzelt* ;-)

    Hallo Frau Richter (oder sollte ich Sie besser mit Frau Nesterenko ansprechen ;-)?

    Entschuldigen Sie bitte meine Anmaßung, aber der etwas, äh sagen wir "werbende" Charakter Ihres Kommentars legt das nahe. Aber da wir ja hier unter uns sind...

    Mein Morbus Crohn hat vor 15 Jahren das letzte Mal "piep" gemacht, und das war auch die Zeit, in der ich die letzten Medikamente (damals noch Prednisolon und Salofalk + Antibiotika wie Clont) dagegen eingenommen habe. Dass der auch kein Spaziergang war, haben Sie vielleicht schon dem kleinen Ausschnitt meiner Krankengeschichte hier: http://www.crohn-colitis-online.de/%C3%BCber-mich/ entnommen.

    Dennoch bezeichne ich mich heute selbst als geheilt. Aus, sagen wir gesundheitspolitischen Gründen mache ich es nicht allzu offiziell.

    Wenn Sie nicht die Frau Richter sind, als die Sie sich ausgeben, sondern siehe oben, wundert es mich allerdings schon, dass Sie noch nicht die Heilpraktikerprüfung gemacht haben. Die veröffentlichten Bücher lassen doch anzahlmäßig auf eine gewisse Fachkompetenz schließen. Wobei ich sie nicht inhaltlich kenne. Ich bin schon immer der Maxime "did it MY way" gefolgt und habe immer meine eigenen Erkenntnisse zusammengefasst, und nicht das was Andere herausgefunden haben. Ich finde andere Bücher über MC/CU leider weitgehend zu allgemein gehalten, und nicht sehr konkret. (Wie gesagt, ich kenne Ihres nicht...).

    Aber vielleicht nehmen Sie auch mal meinen Therapieratgeber in die Hand? (Womit wir schon wieder beim Thema Werbung wären...;-))

    In jedem Fall alles Gute für Sie weiterhin!

    Andreas Ulmicher

  • #3

    Katja Richter (Donnerstag, 20 Februar 2014 22:49)

    @ Herr Ulmicher... Ich finde es komisch, was Sie hier behaupten. Wenn man mit etwas zufrieden ist, darf man das heutzutage nicht mehr aussprechen?! Kritik wird immer gleich niedergeschrieben. Nur Lob wird nicht in diesem Maße erwähnt. Ich denke, da ich aber mit dem Ratgeber von eben Sigi Nesterenko sehr zufrieden bin, darf ich dies sicherlich erwähnen. Letzlich sollen diese Tipps und Empfehlungen auch anderen Colitis Betroffenen helfen.

  • #4

    Andreas Ulmicher (Freitag, 21 Februar 2014 08:29)

    Sehr geehrte Frau Richter,

    Sie dürfen mit allem zufrieden sein, was Sie machen - wenn es den Erfolg hat, den Sie erwarten. Es hängt immer davon ab, was Sie erwarten. Wenn Sie die allgemeine Lehrmeinung übernehmen "die Krankheit ist nicht heilbar" (was sachlich absolut falsch ist, korrekt wäre: "Die Krankheit ist nach dem gegenwärtigen Stand unserer medizinischer Kenntnisse nicht heilbar" (!!!)), dann sind Sie wahrscheinlich damit zufrieden, wenn Sie eine einigermaßen vernünftige Lebensqualität erreichen. So weit, so gut. Nur: Sie erwähnen Frau Nesterenkos Bücher - was absolut in Ordnung ist. Dann verweisen Sie allerdings auf ihre HP. Das ist für mich ein werbender Charakter. Es ist insofern o.k., als dass wir hier nicht im DCCV-Forum sind, wie es ein Bekannter von mir treffend ausdrückte: "Depressiver Chronischer Chaoten Verein" ;-). DIE sind - im Gegensatz zu Ihnen - NICHT zufrieden (nach meinem Eindruck mit gar nichts) und tun das auch öffentlich kund, was ich ohne Abstriche auch auf andere Selbshilfegruppen und -Foren übertragen würde. Der "Cröhnchen-Club" hatte z.B. (weiß nicht, ob das heute noch so ist) bei meinem letzten Besuch in der Forums-Etikette den Satz: "WIR WOLLEN NICHT GEHEILT WERDEN!" stehen. Vielsagend, finden Sie nicht auch?

    Ich bin der Meinung, dass man jeden sein Süppchen kochen lassen sollte. Leben und leben lassen, sozusagen. Nur, wenn ich einen ernsthaften Grund habe, Frau Nesterenkos Bücher und allgemein Arbeit zu empfehlen, dann in dem Augenblick, in dem Sie sich bei mir meldet, wir uns fachlich ein wenig austauschen und gut verstehen. Falls das der Fall sein sollte, bekommt sie einen schicken Link von mir und ich widme ihr gerne den ein- oder anderen Blogeintrag und Newsletter-Artikel.

    Leider ist das bisher noch nicht geschehen. Vielleicht passiert es ja noch, wer weiß?

    Im Übrigen: wenn Sie zufrieden sind, bin ich es auch. Denn: es ist mir herzlich egal, WODURCH sich ein Crohn- oder Colitis-Kranker besser fühlt. Hauptsache, DASS...

    Herzliche Grüße...

  • #5

    schlosser (Montag, 05 Juni 2017 21:28)

    bitte, wie wird man geheilt?