Morbus Crohn: „Feuer durch Feuer bekämpfen“?

Gibt es da einen Zusammenhang? Es erscheint logisch: Infektionen und Krankheiten, die das Immunsystem überfordern beziehungsweise überlasten, sind (Kenn-)Zeichen einer Zeit und von Orten, in denen Hygiene eher unterrepräsentiert ist. Die Welle der Allergien und Autoimmunerkrankungen scheinen hingegen eher Zeitzeichen einer Ära zu sein, in der Hygiene überbetont wird.

 

Was liegt da näher, als bei einer „Autoimmunkrankheit“ einen „Schmutzfaktor“ ins Spiel zu bringen. Beispiel: die Therapie mit TSO (Schweinepeitschenwurm) bei Morbus Crohn. Schweinepeitschenwürmer sind in Ländern Westeuropas schon lange kein Thema mehr, da es „viel zu sauber“ ist.

 

Ich hätte auch einen Therapievorschlag zu machen und zwar an Eltern betroffener Kinder: Lassen Sie Ihre Kinder auf biologisch bewirtschafteten Bauerhöfen spielen. Das ist das Beste, was Sie – neben dem Weglassen von Desinfektionsmitteln und desinfizierenden Reinigern - in Ihrem Haushalt tun können.

 

Apropos Desinfektionsmittel: wenn diese Tiefenhygiene im Haushalt wirklich mal notwendig sein sollte, empfehle ich Ihnen die Kombination:

 

Haushaltsessig – aufsprühen, abwischen. Drei Minuten später 3%-ige Wasserstoffperoxid-Lösung aufsprühen, kurz einwirken lassen und dann abwischen – z.B. auf der Arbeitsplatte, wenn Sie dort mit rohem Fleisch etc. hantieren!

 

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