Wie gestern versprochen: meine ersten Schritte, das Bewusstsein zu erfassen

(Fortsetzung vom gestrigen Blogeintrag…)

 

Setzen Sie sich irgendwo, wo es ganz still ist, aufrecht, mit geradem Rücken, entspannten Beinen bequem hin. Achten Sie auch darauf, dass Schultern und Rücken entspannt sind: also „recken“ Sie beides nicht. Es sollte wirklich sehr still sein. Vielleicht ist die Zeit kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen tatsächlich die besten – dann natürlich entsprechend im Liegen.

 

Schließen Sie die Augen. Atmen Sie tief in den Bauch ein, aber nur so tief, dass sich kein „Widerstand“ einstellt. Während des Einatmens zählen Sie im Geist bis vier. Dann atmen Sie gleich aus. Zählen Sie im Geist wieder bis vier. Dann halten sie nach dem Ausatmen den Atem an, wieder vier Sekunden, bis Sie zu einem erneuten Einatmen übergehen. Wenn Sie drei oder vier dieser zusammen 12 Sekunden dauernden Atemzüge gemacht haben, drehen Sie die Augen in den Höhlen ein wenig nach oben und ein kleines bisschen nach innen. Lassen Sie sie in dieser Position und atmen Sie weiter 4-4-4 Sekunden.

 

Es wird nicht gleich am Anfang funktionieren, aber nach einer Weile werden Sie das Gefühl haben, dass Ihr Bewusstsein einen Schritt vom Gesicht zurücktritt. Bis dahin haben Sie Ihren Gedankenfluss mit Ihrem Bewusstsein identifiziert. Wenn diese Übung klappt, werden Sie feststellen, dass Sie, Ihr Bewusstsein, Ihren Gedankenfluss beobachtet. Wenn Sie so weit sind, haben Sie eine erste kleine Ahnung davon, dass Ihr Bewusstsein viel, viel mehr ist als nur der Verstand.

 

Der zweite Schritt ist übrigens, diesen Zustand für einige Minuten zu „balancieren“, indem Ihr Bewusstsein nicht wieder in den Gedankenstrom fließt und in der Gegenrichtung, indem Sie nicht „wegtreten“ beziehungsweise einfach einschlafen. Das gelingt mir selbst aber auch erst zu 5-10%.

 

P.S. Seien Sie nicht hart mit sich!

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