Heute mal was zum Thema "Trinken"

Viele Laien und Betroffene teilen Ihre Erfahrungen zum Thema "Ernährung" mit.

 

Aber nur wenige schreiben etwas über das Trinken. Ist aber auch wichtig.

 

Zunächst einmal: was sollten Sie überhaupt nicht trinken?

 

Limonaden und Colagetränke. Vielleicht hat Ihnen irgendwann irgendjemand mal erzählt, Cola und Salzstangen wären gut gegen Durchfall. Vergessen Sie es. Erstens meinte er / sie akute Durchfälle und zweitens stimmt es sowieso nicht.

 

Fruchtsäfte, Nektare und Fruchtsaftgetränke. Gehen gar nicht.

 

Apfelsaftschorle? Wenn Sie in Vollremission sind, dann ja. In moderaten Mengen.

 

Alkohol? Absolutes No-Go! Erschöpft das RAA-System, macht den Sympathikus "platt" und verstärkt unlogische Immunantworten. Abgesehen vom Histamin. Gilt auch für "leichte" Alkoholika.

 

Und zu Modeerscheinungen wie Energydrinks etc. - na darüber hülle ich mal lieber das Mäntelchen des Schweigens...

 

Anderes koffeinhaltiges Zeugs, ohne Zucker und Süßstoffe. Schwierig. Gerüchteweise hört man an der ein- oder anderen Stelle, dass Schwarztee und Grüntee etwas helfen und lindern. Von Kaffee sollte man eher die Finger lassen, wegen unklarer Wirkungen auf Leber und Galle.

 

Heiltees, Kräutertees? Bitte sehr, bitte gern! Ein paar einfache Rezepte dafür sind in meinem Ernährungsratgeber aufgeführt...

 

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Was bleibt übrig? Richtig: Wasser. Aber da gibt es ja auch unterschiedliches...

 

Kohlensäurehaltig ---> die meisten vertragen es nicht so gut, besser meiden.

Stilles Wasser ist besser.

Gefiltertes Wasser (Umkehrosmose, Aktivkohlefilter): nicht dauerhaft über einen langen Zeitraum, kurzfristig aber o.k.

Aktivwasser? (Basisch ionisiertes Wasser): an sich eine gute Sache, löst bei sensiblen Menschen aber Durchfall aus - zumindest am Anfang. Bevor Sie sich so ein Gerät anschaffen, testen Sie das Wasser erst einmal an sich selbst, möglichst ein paar Tage.

Leitungswasser: Qualität stark schwankend, plus: Sie wissen nicht, was zwischen dem Klärwerk und dem Haus, in dem Sie leben, geschieht. Ich selbst lebe in einem Ort, wo auf 200 Meter Distanz die Wasserqualität bzw. der Härtegrad zwischen 1 und 4 schwankt.

Zum Thema Natriumarm: brauchen Sie nicht, Darmpatienten verlieren durch ihre Krankheit und insbesondere durch Durchfälle wesentlich mehr Natrium als die durchschnittliche Bevölkerung.

 

Bleibt die Frage, wann trinken? Zwischen den Mahlzeiten, nicht dazu. Ihre Verdauung hat es schon schwer genug, die Nährstoffe aus den Nahrungsmitteln zu holen. Wenn Sie Ihre Verdauungsenzyme noch verdünnen, machen Sie Ihrem Darm das Leben noch schwerer!

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