Über mich

Ich bin Heilpraktiker, Fachjournalist für Gesundheit und Medizin und mehrfacher Autor - frischgebackene 47 Jahre jung.

 

Da es in der Medizin zwar zahlreiche Behandlungs-möglichkeiten für chronisch-entzündliche Darmerkran-kungen gibt, aber diese erstens ihre Risiken haben und zweitens auch nicht jedem weiter helfen können, hat die Naturheilkunde zumindest in der begleitenden Therapie von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa einen wichtigen Platz.

 

Ich weiß genau, wovon ich rede - denn bei mir wurde vor ziemlich genau 30 Jahren ebenfalls die chronisch-entzünd-liche Darmerkrankung "Morbus Crohn" diagnostiziert. Eine gut zehnjährige "medizinische Karriere" folgte, geprägt von schmerzlichen Schüben, kurzen guten Phasen, überwiegend enttäuschten Hoffnungen und Erwartungen und nicht zuletzt einigen schweren Operationen, die (nicht nur physische) Narben bei mir hinterlassen haben.

 

Hier ein Ausschnitt aus meiner Krankenakute während meines ersten Schubs in 1987:

Wie Sie sehen - nicht gerade ein "Pappenstil".

 

Mit 27 fällte ich eine dramatische Entscheidung: "entweder der Crohn geht - oder ich!"

 

Für knapp 3 Jahre unterwarf ich mich einer sehr einschränkenden Ernährung, die quasi hauptsächlich aus ungeschältem Reis, Gemüse, ein paar Beeren und gelegentlich ein wenig Fisch oder Geflügel bestand. Ich unterwarf mich einer strengen Entgiftungstherapie. Nach zwei Jahren, die man durchaus als "qualvoll" beschreiben könnte, dann erste Ergebnisse: ich nahm an Gewicht zu, das Blut verschwand aus meinen Stuhlgängen, die Analfisteln verheilten, die Durchfälle stoppten, die Fieberschübe ebenso. In diesen drei Jahren riskierte ich alles und nahm keine chemischen Medikamente mehr.

 

Und dabei ist es geblieben.

 

Ich habe seither nie wieder ein rezeptpflichtiges Medikament, ja nicht einmal ein rezeptfreies Schmerzmittel genommen bzw. nehmen müssen. Und der Darm ist - wenn man von seltenen Reizdarm-Eskapaden und gelegentlicher Verstopfung absieht, "fit". Und ich kann wieder alles essen!

 

Heute habe ich mich ins Gegenlager geschlagen: in das der Therapeuten. Und ich suche nach wie vor während großer Teile meiner Freizeit nach "Puzzlesteinchen", die eine ursächliche Therapie von Crohn, Colitis, aber auch anderen chronischen Erkrankungen, immer mehr vervollständigen. Im Durchschnitt zwei-drei Stunden täglich bringe ich neben meiner Praxisarbeit damit zu. Ich lerne und recherchiere, und schreibe neue Arbeiten.

 

Privat bin ich glücklich verheiratet, ein Freund kleiner Cabrios mit großem Hubraum ;-) (leider reichte es bisher bei mir nur zu moderaten 2 L, ich hoffe das ändert sich noch!), schreibe gern und treibe Sport: Callisthenics, Radfahren, Qi Gong z.B.