Naturheilkunde, Ernährung, Homöopathie... bei Morbus Crohn / Colitis ulcerosa

Heilpraktiker, Chefredakteur und Autor Andreas Ulmicher

Lieber Patient, lieber Angehörige!

 

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind schwere, chronische Krankheiten - kein Zweifel. Die Medizin hat verschiedene Behandlungsansätze entwickelt und ist immer noch dabei, neue Medikamente auf den Markt zu bringen.

 

So weit, so gut. Aber...

 

So wichtig wie die Behandlung von Entzündung, Schub und allen Begleit- und Folgeerscheinungen der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen auch ist: sollte man nicht immer auch ein Auge auf die langfristige Perspektive des Patienten haben? Sollte man nicht versuchen, darauf hin zu arbeiten, dass ein Betroffener sich langfristig erholt, besser fühlt, weniger Medikamente und Therapien benötigt - vielleicht sogar symptom- und medikamentenfrei wird?

 

Als Selbstbetroffener der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn mit einer sehr wechselvollen und teilweise "grausamen" Leidensgeschichte habe ich mir vor über 20 Jahren selbst angefangen, Gedanken in diese Richtung  zu machen. Und bei Gedanken ist es nicht geblieben, sondern ich habe Schritt für Schritt diese Gedanken auch umgesetzt, mit für mich hervorragendem Ergebnis:

 

Mein letzter Morbus Crohn-Schub ist mit diesem Jahr (2017) 20 Jahre her, und seither bin ich nicht mehr auf Medikamente oder (medizinische) Therapien angewiesen.

 

Nun bin "ich" nicht "jeder" Morbus Crohn- bzw. Colitis ulcerosa-Patient und ich bin mir dieser Tatsache sehr bewusst. Jeder Patient ist anders. Das werden Sie als Betroffene(r) oder auch Angehörige(r) bereits dadurch festgestellt haben: Medikamente, die anderen Patienten gut helfen, wirken bei Ihnen nicht oder umgekehrt. Daher suche ich nach wie vor immer noch nach angemessenen Antworten, um den beiden chronischen Erkrankungen auf die Spur zu kommen und die Lebensqualität meiner Patienten zu verbessern.

 

Auf dieser Seite finden Sie einige meiner Erkenntnisse, zu denen ich im Laufe der Jahre gekommen sind, wieder.

 

Was gibt es Neues?

Nicht nur für Betroffene eines chronischen Erschöpfungssyndroms oder von Burnout, Depression etc. interessant...

 

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen gehen oft mit einer tiefgreifenden Erschöpfung einher. Mein neuer Ratgeber "Andreas Ulmichers Ratgeber chronische Erschöpfung" beschreibt die hormonellen, immunologischen, vegetativen und natürlich auch umweltmedizinischen Umstände, unter denen es zu chronischer Erschöpfung kommen kann. Mit zahlreichen Tipps für Ernährung, Naturheilkunde und Nahrungs-ergänzungen!

 

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22.6.2018: Orthorexie - wenn gesunde Ernährung zur ungesunden Angewohnheit wird

 

Gesunde Ernährung ist ja grundsätzlich gesund. Naja, wenn es nicht zu extrem wird: sich aus Angst vor Krankheit gesund zu ernähren ist zwar eine Motivation - aber eine, bei der es schnell des "Guten zu viel" wird. Übrigens eine von mehreren Eigenschaften, anhand derer Sie die krankhafte Orthorexie von einfach nur "gesunder Ernährung" unterscheiden können...

 

8.6.2018: "Revestive" (Teduglutid) - was ist das?

 

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25.5.2018: Verdachtshinweise auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung bei Kindern

 

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